Traubensilberkerze - Natürliches Heilmittel gegen Frauenleiden

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Herkunft der Traubensilberkerze

Ihren Namen verdankt die Traubensilberkerze ihrem aparten Aussehen. Von weitem ähnelt die Pflanze tatsächlich einer Kerze. Ihre silbrig-weißen Blüten hängen am Stängel als Traube herunter. Der botanische Name der Traubensilberkerze lautet Cimicifuga racemosa. Die Pflanze zählt zur Gattung der Hahnenfußgewächse. Sie kommt ursprünglich aus Kamtschatka in Ostasien und hat sich durch Teilung und Aussaat immer weiter verbreitet. Die Traubensilberkerze ist inzwischen auch in den USA und im Osten Kanadas heimisch geworden. Dort wächst sie in schattigen Höhenlagen von bis zu maximal 1.500 m Höhe. Die Bezeichnungen Frauenwurzel, Schlangenwurzel oder Wanzenkrautwurzel sind ebenfalls gängig.

Standort und Habitus der Traubensilberkerze

Die Traubensilberkerze liebt schattige bis halbschattige Standorte, im Idealfalls herrscht eine leichte Luftfeuchte. Der Boden sollte mäßig feucht, durchlässig und kühl sein. Die Traubensilberkerze hat Konkurrenzpflanzen nur wenig entgegen zu setzen. Stark wachsende Nachbarn verdrängen sie deshalb sehr leicht. Die aufrechten Stängel können bis zu zwei Meter in die Höhe wachsen, doch Längen zwischen 100 cm und 180 cm sind durchaus üblich. Die Blätter der Traubensilberkerze sind dreiteilig gefiedert und einige Sorten bilden rötliches Laub aus. Die Blüten an den langen weißen Blütenkerzen sind zwischen Juni und September eine Bienen- und Schmetterlingsweide. Ihr Duft ist für uns Menschen mitunter unangenehm. Das hat auch einen guten Grund, denn hier setzt die Natur ein olfaktorisches Signal. Genießen wir Menschen die Traubensilberkerze in größeren Mengen, dann könnten sie uns schaden. Die Pflanze beinhaltet einen giftigen Stoff, der sogar Fehlgeburten auslösen kann.

Ganz besonders interessant ist die dunkelbraune Wurzel dieser Pflanze. Für die Phytologie steht sie sogar im Mittelpunkt des Interesses. Der Wurzelstock und die Rhizome sind sehr stark ausgeprägt, weil sie der Pflanze als Überwinterungsorgan dienen. Ihre unregelmäßige Knotenform erreicht in etwa eine Dicke von. zwei Zentimetern. Die Wurzel enthält die wichtigen wirksamen Heilstoffe derTraubensilberkerze.

Traubensilberkerze als traditionelles Heilmittel

Schon die Ureinwohner Nordamerikas haben in der indianischen Medizin die Traubensilberkerze als Heilpflanze verwendet. Sie nutzten es bei Schlangenbissen und um bei Frauen Geburtsschmerzen zu lindern. Bereits damals half die Traubensilberkerze gegen Krämpfe und Schmerzen. Die verschiedenartigen Inhaltsstoffe der Wurzel dieser Staude riefen in den letzten Jahren diverse Studien zur Auswirkung der Traubensilberkerze auf das menschliche Wohlbefinden hervor. Hier wurden insbesondere weibliche Organismen untersucht (dazu näheres unter Anwendungen).

Inhaltsstoffe der Traubensilberkerze

Im Wurzelstock der Traubensilberkerze lassen sich zahlreiche Substanzen nachweisen, darunter

  • Triterpenglykoside vom Cyclartenoltyp
  • Actein
  • Cimicifugosid
  • Harzfraktion Cimicifugin
  • Alkaloide: Cytisin, Methylcytisin
  • Flavonoide: Isoflavon, Formononetin
  • Phenolcarbonsäuren.

Die Inhaltsstoffe der Traubensilberkerze gleichen Phytohormonen

Diese Zusammensetzung des außergewöhnlichen Krautes entspricht einem Phytohormon. Es ist ein Wirkstoff, der auf den Hormonstoffwechsel eines Menschen einen ähnlich regulierenden Effekt hat wie körpereigene Hormone. Die Wirkung der Traubensilberkerze kommt dem von Östrogenen gleich. Aus diesem Grunde wird es vorwiegend bei Frauen zur Erleichterung von Wechseljahrbeschwerden eingesetzt. Im Gegensatz zu klassischen Hormonpräparaten sind Phytohormone weitgehend frei von Nebenwirkungen.

Traubensilberkerze in der Phytotherapie

Die im Dezember 2012 erschienene Apotheker-Zeitung (ÖAZ Nr. 12/2012, ab S. 33) brachte einen fundierten Beitrag zum Thema Phytotherapie-Optionen in der Gynäkologie“ heraus. Der Autor ist der Universitätsprofessor DDr. Johannes Huber. Er leitet seinen Artikel wir folgt ein:

„Die Phytotherapie entspricht in hohem Maße der Geisteshaltung unserer Zeit, die man mit »zurück zur Natur« beschreiben könnte und die durch die Suche nach sanften, ursprünglichen Methoden gekennzeichnet ist. Gerade in der gynäkologischen Praxis hat die Nachfrage der Patientinnen nach natürlichen, geprüften Präparaten bei leichten bis mittelgradigen Beschwerden in den letzten Jahren stark zugenommen. Und tatsächlich gibt es eine Reihe von Pflanzen, die sich in typischen weiblichen Problemfeldern zu Recht einen guten Namen erworben haben.“

Die in der Traubensilberkerze enthaltenen Stoffe sind wichtiger Bestandteil bei Präparaten gegen Frauenleiden. Die positive Auswirkung von Extrakten der Traubensilberkerze wurde in den letzten Jahren intensiv erforscht. Insbesondere der lindernde Effekt bei Hitzewallungen in den Wechseljahren ist recht umfangreich dokumentiert. Prof. DDr. Johannes Huber schreibt dazu weiter:

„Die Pflanze, die bereits von den Ureinwohnern Nordamerikas zu Heilzwecken eingesetzt wurde, hat heute ihren festen Platz in der Therapie von menopausalen Beschwerden –vor allem beim neurovegetativen Symptomenkomplex mit Hitzewallungen und Schweißausbrüchen. Als pflanzenspezifische Wirkstoffe werden die Triterpenglykoside Actein und Cimicifugosid beschrieben. Neue pharmakologische und phytochemische Untersuchungen weisen auf eine Interaktion mit verschiedenen Rezeptoren im Zentralnervensystem hin. Neben dopaminergenen Wirkungen konnte eine positive Modulation am GABA-Rezeptor sowie eine Bindungsaktivität am Serotoninrezeptor nachgewiesen werden.“

Die Nutzbarkeit der Inhaltsstoffe ist inzwischen wissenschaftlich dokumentiert und wird immer weiter erforscht. Allerdings fokussieren sich die Dokumentationen fast ausschließlich auf die Extrakte der Traubensilberkerze. Vor diesem Hintergrund sei darauf hingewiesen, dass es auf die Zubereitungsform eines Extraktes und des Präparates ankommt, damit sich die Inhaltsstoffe der Pflanze wirksam entfalten können.

Wirkungen und Nebenwirkungen der Traubensilberkerze

Traubensilberkerze Wirkungen

Ein Extrakt aus dem Traubensilberkerzenwurzelstock findet Einsatz bei Hitzewallungen und Schweißausbrüchen, bei Nervosität und Schlafstörungen sowie bei depressiven Verstimmungen. Alle Ursachen sind ausgelöst durch hormonelle Schwankungen. Diese gleicht das Cimicifuga-Extrakt aus. Das Mittel eignet sich demnach nicht nur für ältere Damen in den Wechseljahren, sondern auch für junge Frauen mit Menstruationsbeschwerden.

Bestätigung der wissenschaftlichen Sachverständigenkommission E

Die Kommission E bestätigt die erfolgreiche Erprobung von Traubensilberkerzenextrakt. Das Extrakt der Traubensilberkerze kann bei zahlreichen Beschwerden Linderung bringen,

  • beispielsweise bei Asthma,
  • leichter Diabetes
  • oder Entzündungen.

Die beruhigende Wirkung der Traubensilberkerze

  • senkt den Blutzucker
  • und stillt Schmerzen.
  • Schleim, der in den Atemwegen fest sitzt, wird gelöst. Dabei setzt die Traubensilberkerze einen entzündungshemmenden Effekt frei und löst Verkrampfungen.

Die Gynäkologin und Hormonexpertin der Universität Göttingen, Dr. Dana Seidlová-Wuttke, hat für ihre wissenschaftlichen Nachweise, dass Extrakte aus der Wurzel der Traubensilberkerze wirksam sind, einen internationalen Preis für Pflanzenheilkunde erhalten. Die Ärztin hat erforscht und bewiesen, dass charakteristische Begleiterscheinungen in den Wechseljahren, beispielsweise

  • Hitzeschübe,
  • Herzrasen
  • und Stimmungsschwankungen

durch das Extrakt der Traubensilberkerze gemildert werden. Die Studie zur Wirkung der Traubensilberkerze der Universität Göttingen belegt, dass die pflanzlichen Wirkstoffe außerdem positive Effekte auf Knochen haben. Sie können helfen, den während der Wechseljahre auftretenden Knochenschwund, die sogenannte Osteoporose, zu verhindern.

Internationale Studien aus den USA und der Schweiz zur Traubensilberkerze

Eine junge Studie aus USA von Kräuterexperte und Bestsellerautor Dr. Ray Sahelian M.D. beweist, dass Frauen bei der Einnahme von Traubensilberkerzenextrakt in Tablettenform während einer Studie eine Linderung ihrer Schweißausbrüche verzeichnen konnten. Während der Studie wurden jeweils zwei Gruppen von Frauen behandelt. Eine Gruppe erhielt Placebos zur Einnahme, die andere Gruppe den Wirkstoff der Cimicifuga. Die heilende Kraft der Traubensilberkerze wurde erfolgreich nachgewiesen. Das Interesse an der Staude als Studienobjekt richtet sich bei aktuellen und künftigen Forschungsarbeiten auf den Focus der Wirkung bei Brustkrebspatientinnen.

Dr. Normann Boblitz veröffentlicht in seinem Studienbericht über die Wirkungsweisen der Cimicifuga racemosa, dass die Traubensilberkerze hormonähnliche Pflanzenstoffe beinhaltet, die sowohl östrogene als auch antiöstrogene Wirkungsweisen besitzen. Diese werden als Phyto-SERM bezeichnet (Selektive Östrogen Rezeptor Modulatoren/Selective Estrogen Receptor Modulator).

Zahlreiche Frauen leiden während der Wechseljahre unter unkontrollierbaren Schweißausbrüchen oder unangenehmer Scheidentrockenheit. Die Beschwerden reichen in Einzelfällen bis hin zu schwerwiegenden Depressionen. Einige Frauen sind aufgrund ihrer gesundheitlichen Einschränkungen zeitweise arbeitsunfähig. Die Hormonersatztherapie ist seit vielen Jahren eine bewährte Methode, die Wechseljahrgebrechen zu lindern. Das dem Körper fehlende Östrogen wird per Hormonersatzbehandlung zugeführt.

Nebenwirkungen der Traubensilberkerze

Die Einnahme von Heilmitteln, die ein Extrakt der Traubensilberkerze enthalten, führt sehr selten zu Nebenwirkungen. Möglich sind Begleiterscheinungen wie leichte Magen-Darm-Beschwerden oder geringfügige allergische Hautreaktionen. Vereinzelt können Spannungsgefühl in den Brüsten oder menstruationsartige Blutungen auftreten. Wechselwirkungen zwischen der Einnahme von Cimicifuga-Präparaten und anderen Mitteln sind nicht bekannt.

Anwendungen der Traubensilberkerze

Die vielfältigen Inhaltsstoffe der Traubensilberkerze, genaugenommen ihres Wurzelknotens, ermöglichen die Anwendung bei verschiedenartigen Krankheitszeichen. Eine gesicherte, nachgewiesene Wirksamkeit besteht

Des Weiteren kommt Traubensilberkerzenextrakt zur Anwendung

  • bei hohem Blutdruck,
  • Depressionen,
  • Krämpfen,
  • Schwindel,
  • Haarausfall,
  • Tinnitus und
  • Rheuma.

Hier sind die Wirkungen noch nicht überzeugend und abschließend klinisch erforscht. Erfahrungsberichte zeigen bei Betroffenen positive Veränderungen. Tinkturen und Cremes mit Traubensilberkerze werden äußerlich angewendet und dienen der Hautpflege. Tabletten und Kapseln mit Traubensilberextrakt sind zur Einnahme gedacht.

Traubensilberkerze bei Wechseljahrs- und Menstruationsbeschwerden

Traubensilberkerze bei Menstruationsbeschwerden

Körperliche und psychische Beschwerden behandeln mit Traubensilberkerze

Die sogenannte Menopause läutet die Wechseljahre ein. Zu diesem Zeitpunkt sind alle Eizellen in den Eierstöcken aufgebraucht. Die Wechseljahre, medizinisch Klimakterium, werden bei vielen Frauen von psychischen Symptomen begleitet. Reizbarkeit, Überempfindlichkeit und Traurigkeit sind in dieser Lebensphase keine Seltenheit. Die Traubensilberkerze hilft gegen psychische und nervliche Leiden. Die Wechselbeschwerden treten in einem Alter zwischen 45 und 55 Jahren auf, wenn die Eierstöcke die Produktion der Geschlechtshormone herunter fahren und letztlich komplett einstellen. Typische Anzeichen vieler Frauen sind Hitzegefühl und Hitzewallungen. Phytotherapeutika dienen zur Erleichterung der Symptome bei und mildern Schlafstörungen und psychische Instabilität. Die Wurzelextrakte der Traubensilberkerze helfen auf sanfte Weise.

Von Regelschmerzen kann fast jede Frau berichten. Bei den Symptomen handelt es sich oft um ziehende oder krampfartige Unterbauchschmerzen. Spannungen und Unwohlsein in den Tagen vor der Blutung, starke Krämpfe in den ersten Tagen der Menstruation, Durchfall und Bauchschmerzen bis zum Abklingen der Regel sind keine Seltenheit. In der Medizin werden Menstruationsbeschwerden als Dysmenorrhoe bezeichnet. Der Schmerz tritt vielfach in Wellenform auf. An den ersten beiden Blutungstagen ist der Regelschmerz zumeist am heftigsten. Die Schmerzen strahlen bei einigen Frauen bis in die Oberschenkel und den Rücken aus. Zahlreiche Hormone, die weiblichen Geschlechtsorgane und auch das Nervensystem sind am komplexen System des Menstruationszyklus beteiligt. Während der Regelblutung schüttet der weibliche Körper Schmerzbotenstoffe aus (Prostaglandine). Diese verursachen das schmerzhafte Zusammenziehen der Gebärmutter. Über primäre Regelschmerzen klagen Frauen mit dem Einsetzen ihrer allerersten Regelblutung. Häufig haben Betroffene jahrzehntelang bis zum Beginn der Wechseljahre unter ihren Beschwerden zu leiden. Eine Schwangerschaft kann zur Besserung der Symptome beitragen. Sekundäre Regelschmerzen werden bedingt durch organische Erkrankungen. Solche Erkrankungen sind gutartige Tumore oder Zysten in der Gebärmutter oder Entzündungen der Genitalorgane. Ebenso können mechanische Verhütungsmittel wie beispielsweise die Spirale sekundäre Regelschmerzen auslösen. Sekundäre Regelschmerzen werden medizinisch behandelt, falls erforderlich operiert. Doch ein guter Teil der genannten Beschwerden lässt sich mit einer gezielten Therapie durch Traubensilberkerzen-Präparate mildern.

Ausgleich durch harmonisierende Cimicifuga-Präparate

Die primären Menstruationsbeschwerden lassen sich durch entkrampfende und beruhigende Pflanzenwirkstoffe lindern. Extrakte der Traubensilberkerze eignen sich dafür. Die Präparate werden in der Regel als Extrakt in Form von Kapseln, Pulver oder Tee angeboten. Bei der Einnahme von 0,5 – 1 g der getrockneten Wurzel als Tee darf die Anwendung nicht öfter als dreimal täglich erfolgen. Die Dosierung bei Kapseln und Pulver ist den Packungsbeilagen zu entnehmen, denn diese kann je nach Konzentration und Zusammensetzung erheblich variieren. Eine Reihe von Präparten ist nicht verschreibungspflichtig. Dennoch sollten auch diese Arzneien über einen längeren Zeitraum nicht ohne ärztlichen Rat eingenommen werden. Insbesondere bei einer Selbstmedikation, die über einen längeren Zeitraum als 3 Monate läuft, sollten Betroffene den Rat des Arztes einholen.

In Präparaten gegen Wechseljahrsbeschwerden setzen einige Hersteller bevorzugt auf das iCR-Spezialextrakt der Traubensilberkerze. iCR steht für isopropanolisches Cimicifuga Spezialextrakt, das in einschlägigen wissenschaftlichen Studien im Fokus der Untersuchungen steht. Es ist ausdrücklich kein Hormon, sondern die Mittel wirken hormonfrei und trotzdem hormonähnlich. Die Wirkung der Präparate auf das luteinisierende Hormon (=Keimdrüsenhormon der Eierstöcke) im weiblichen Körper ist erstaunlich. Sie beeinflussen die Aktivität der Eierstöcke und regulieren dadurch die durch hormonelle Schwankungen entstehenden Wechseljahrs- und Menstruationsbeschwerden der Patientin. Der Hormonhaushalt pendelt sich ein, die Hitzewallungen lassen nach und auch die Gemütslage stabilisiert sich. Die Regulation im Hormonhaushalt wirkt sich auch mildernd auf Beschwerden im neurovegetativen System aus. Damit sind Traurigkeit, emontionale Schwankungen und Aggressivität gemeint. Außerdem sorgen sie für Erleichterung beim prämenstruellen Syndrom (PMS), das sich durch Heißhungerattacken und Wassereinlagerungen bemerkbar.

Video zu Frauenleiden und Reduzierung mit Hilfe u.a. der Traubensilberkerze

Traubensilberkerze bei Haarausfall

Traubensilberkerze bei Haarausfall

Der rechtzeitige Beginn einer Behandlung mit Traubensilberkerze Präparaten kann Haarausfall stoppen. Deshalb ergreifen von Haarausfall betroffene Menschen am besten früh erste Maßnahmen. Für Männer und Frauen bedeutet der Verlust von Kopfhaar, das nicht nachwachsen wird, eine unangenehme Stressbelastung. Nicht unschuldig daran ist die Eitelkeit der modernen Gesellschaft. Volles, dichtes Haar wird häufig gleichgesetzt mit Attraktivität und Gesundheit. Zahlreiche Menschen, die unter Haarverlust leiden, greifen daher zu medizinischen Mitteln, um den Ausfall zu begrenzen. Sehr verträglich und ohne schwerwiegende Nebeneffekte hilft ein pflanzliches Präparat, das Wirkstoffe der Traubensilberkerze beinhaltet. Eine Studie der Universität Bochum unter Prof. Peter Altmeyer bestätigt, dass die Inhaltsstoffe der Traubensilberkerze Haarwachstum positiv beeinflussen. Die Studienteilnehmer freuten sich nicht nur über dichteren, sondern auch über dickeren Haarwuchs. Außerdem ging die Anzahl der ausfallenden Haare nachweislich zurück. Anhand der Studie wurde ein Präparat auf den Markt gebracht, dass seine Wirkung im Durchschnitt nach sechs Monaten zeigt. Grund ist, dass der Haarwuchszyklus mindestens ein Vierteljahr und maximal acht Monate dauert. Wer ein Haarwuchspräparat (Tonikum) mit Cimicifuga-Wirkstoff anwendet, sollte sich deshalb in Geduld üben.

Die Einnahme von Traubeinsilberkerzenextrakt gegen Haarausfall eignet sich für Frauen und Männer gleichermaßen. Am besten untersucht sind Mittel, die gegen androgenetischen, also erblich bedingten Haarausfall wirken. Unklar allerdings bleibt, warum der erblich bedingte Haarausfall auf das Haupthaar beschränkt, der Bartwuchs aber nicht betroffen ist. Für die Behandlung ist das ein Vorteil, kann der Haarausfall damit doch selektiv behandelt werden.

Die Mittel arbeiten mit dem Hormon Östrogen und dem Wirkstoff Finasterid und zeitigen schnelle Erfolge. Allerdings sorgen Östrogene für die Ausbildung weiblicher Körpermerkmale, was sich bei Männern unangenehm niederschlägt.

Hautpflege mit Traubensilberkerze

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Traubensilberkerze für die Hautpflege

Cremes und Gesichtsmasken mit den Inhaltsstoffen der Traubensilberkerze versprechen eine hydratisierende Wirkung. Gewonnen aus der Wurzel wird die harzähnliche Substanz Cimifugin zusammen mit dem Bitterstoff Racemosin genutzt. In ihnen befinden sich die Triterpenglykoside Actein und Cimifugosid, Phenolcarbonsäuren und Flavonoide, die für die Kosmetik von Interesse sind. Hinzu kommen Stärke, Fettsäuren und Salicylsäure. Die kosmetische Wirkung ist bei Anwendern und Anwenderinnen sehr begehrt, denn die Triterpenglykoside steigern die Produktion des körpereigenen Collagens. Collagen ist wichtiger Mitstreiter zur Regulierung des Feuchtigkeitshaushalts der Haut. Traubensilberkerze soll ebenfalls Einfluss auf die Aktivität der Hyaluronsäure nehmen, die sich ebenfalls stabilisierend auf den Feuchtigkeitsgehalt der Haut auswirkt. Gleichwohl ist die Wirkung wissenschaftlich nicht bewiesen, allerdings berichten Anwender und Anwenderinnen von positiven Ergebnissen bei der Verwendung von Gesichtspflegemitteln mit Traubensilberkerzenextrakt. In Kombination mit Rotklee soll die Wirkung noch besser sein.

Das Ergebnis nach einer regelmäßigen Behandlung mit entsprechenden Hautpflegeprodukten soll sich demnach in einer strafferen, frischeren Haut zeigen. Kleine Fältchen sollen verschwinden und der Teint insgesamt gesünder strahlen. Im Angebot sind neben den Tages- und Nachtcremes für Gesicht und Dekolleté außerdem Reinigungscremes, Körpermilch und Tonikums.

Aufgrund der antibakteriellen, adstringierenden (=zusammenziehend) und porenverfeinernden Wirkung ist Wurzelpulver der Traubensilberkerze außerdem in weiteren Naturkosmetika verarbeitet. Als Gesichtsfluid ist es in Kombination mit Heilerde erhältlich. Die Wechselwirkungen von naturreiner Heilerde und den Aktivstoffen der Traubensilberkerze helfen gegen Pickel und Mitesser. Ebenfalls gibt es eine Zusammensetzung der Traubensilberkerze mit Minze und Zaubernuss als belebenden Gesichtsschaum.

Verbraucher sollten beim Kauf solcher Präparate auf die Liste der Inhaltsstoffe blicken. Wenn die Cimicifuga weit oben in der Liste steht, ist ihr Anteil hoch, steht sie weiter unten im Kleingedruckten, ist der Anteil verschwindend gering. Im Zweifel verlassen sie sich auf Angaben in Prozent. Liegt die Angabe unter fünf Prozent, lässt sich kaum von der versprochenen Wirkung ausgehen.

Traubensilberkerze Dosierung

Grundsätzlich zählen die Präparate der Traubensilberkerze zu den sogenannten Nahrungsergänzungsmitteln. Je nach Inhaltsstoff variiert die Einnahme von Kapseln oder Tabletten von einmal täglich eine Einheit bis hin zu täglich zwei Maßeinheiten. Bei allen frei käuflichen Mitteln ist die entsprechende individuelle Dosierungsanleitung und Packungsbeilage zu beachten. Auch das Mindesthaltbarkeitsdatum und die Lagerungsvorschriften sind relevant. Die optimale Wirkung erzielt die Traubensilberkerze, wenn sie nach Vorschrift eingenommen wird (beispielsweise zu den Mahlzeiten).

Obwohl viele Mittel frei verkäuflich sind, ist das Hinzuziehen eines Arztes ratsam. Bei starken Beschwerden wird dieser seinem Patienten stärkere Präparate verschreiben oder eine Kombinationstherapie vorschlagen. Generell sollten Betroffene, die in Selbstmedikation gegen ihre Beschwerden vorgehen, auf die Signale ihres Körpers achten. Bei Unwohlsein oder Übelkeit empfiehlt sich der Besuch beim Arzt. Bleibt die gewünschte Wirkung eines gewählten nicht-verschreibungspflichtigen Präparates aus, ist es ohnehin anzuraten, einen Mediziner zu befragen, statt nach eigenem Ermessen mit Arzneimitteln zu experimentieren.

Traubensilberkerze Präparate

Traubensilberextrakt zur homöopathischen Verwendung

Medizinisch wirksame Heilmittel werden aus dem Wurzelstock der Traubensilberkerze gewonnen. Dazu wird der komplette Wurzelknoten getrocknet und anschließend weiter verwertet. Eine Möglichkeit der Weiterverarbeitung besteht darin, die Extrakte der homöopathischen Dilution zuzuführen. Dabei wird die Urtinktur verschüttelt. Am Ausgangspunkt der homöopathischen Verschüttelung wird die Urtinktur zu einem Teil mit neun Teilen Lösungsmittel verarbeitet. Dadurch entsteht die als D-Potenz bezeichnete Konzentration. Erfolgt die Verschüttelung im Verhältnis ein Teil auf 99 Teile, ist das Produkt die C-Potenz. Bei einer Verschüttelung von einem Teil Urtinktur mit 49.999 Teilen Lösungsmitteln spricht man von LM- oder Q-Potenzen. Erfolgt die homöopathische Verschüttelung nach Hahnemann, wird für jede Verschüttelung ein neues Glas verwendet. Diese Methode ist in Deutschland erlaubt. Die Dilution per Einglasmethode (nach Korsakoff) hingegen gilt als nicht präzise und wird deshalb von Homöopathen nicht angewendet.

Klassische Präparate aus Extrakten der Traubensilberkerze

Neben der Dilution wird das Extrakt des Wurzelstocks zu unterschiedlichen Mischpräparaten und in diversen Darreichungsformen verarbeitet. Üblich sind Tees, Filmtabletten, Kapseln und Tinkturen. Die Extrakte werden entweder aus den frischen oder aus den getrockneten Rhizomen gewonnen. Auch das umgebende Wurzelwerk ist Bestandteil wirksamer Extrakte. Eine Extraktion bedeutet, Stoffe voneinander zu trennen. Einen Teil der extrahierten Stoffe findet Eingang zur Herstellung von Arzneimitteln. Es gibt unterschiedliche Extraktionsverfahren, die mit Hilfe von diversen Lösungsmitteln ablaufen. Das Lösungsmittel ist der Träger, auf den das lösliche organische Extrakt der Pflanze gezogen wird. Je nach geplanter Nutzung erfolgt die Extraktion unter Einsatz von Wasser, Alkohol, Fett oder Öl. Das Prinzip der Extraktion ist folgendermaßen:

  • Ein Kessel wird mit destilliertem Wasser befüllt.
  • Hinein kommen grob gehackten Pflanzenteile.
  • Die Mixtur wird mit Ethanol aufgegossen und anschließend erhitzt. Dabei binden sich die löslichen Inhaltsstoffe an das Lösungsmittel, das für den nächsten Arbeitsschritt nötig ist.
  • Die gelösten Stoffe sind nun in der Zentrifuge zu behandeln. Ziel ist, grobe Verunreinigungen zu entfernen.
  • Aus der gereinigten Lösung soll das Konzentrat gewonnen werden. Dazu muss die Luft aus dem Kessel entweichen, sodass der Luftdruck im Kessel niedriger ist, als draußen.
  • Anschließend wird die Mischung erneut erhitzt, damit das Ethanol verdampft.
  • Zurück bleiben die konzentrierten Pflanzeninhaltsstoffe.
  • Im folgenden Trennverfahren fließt das Wasser ab und gibt die harzige Masse der Traubenkerzen-Extraktion frei. Es erfolgt eine erneute Mischung mit Ethanol, das die aktiven Inhaltsstoffe aus dem Harz zieht. Das Ergebnis ist ein Konzentrat mit erhöhter Reinheit. Je nach Ausgangsmaterial und Qualität der Lösungsmittel lassen sich Extrakte mit 25 bis 95 %iger Konzentration herstellen.
  • Zum Abschluss erfolgt die Trocknung. Dabei ist das Extrakt einer Temperatur von 105°C ausgesetzt. In der trockenen Hitze verändert das harzige Extrakt seine Struktur. Aus Harz wird Pulver. Je nach Hersteller wird die Körnung mittels Sieb verfeinert. Bei einer Reinheit von 95% ist es nötig, dass das Pulver unter Vakuum gesetzt und so lange getrocknet wird, bis die Restfeuchte nur noch 2-4 % beträgt. Die Partikelgröße beläuft sich dann auf minimale 80 mesh.

Das so hergestellte Pulver lässt sich in nahezu jede beliebige Form pressen oder einfüllen. Auf Basis des Traubensilberkerzen-Extraktes entstehen die unterschiedlichsten Präparate, denn die Dosierung ist bei der extrem feinen Körnung außerordentlich exakt möglich.

Kapseln und Tabletten mit Traubensilberkerze

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Traubensilberkerze Tabletten

Eine Darreichungsform für die Wirkstoffe der Traubensilberkerze sind Kapseln. Zeitgenössische Kapseln sind geeignet für Veganer. Die Umhüllung des Wirkstoffes ist frei von Lactose, Fructose und Gluten. Die tägliche Einnahmemenge ist der Packungsbeilage zu entnehmen.

Die Kapsel sind entweder ausschließlich mit dem Traubensilberkerzenextrakt gefüllt oder das Traubensilberkerzenextrakt ist Bestandteil einer Mischung unterschiedlicher Pflanzenextrakte. In Abhängigkeit von der Extraktionskonzentration variiert die Einnahmeempfehlung. Die Wirkung hängt außerdem von der Konstitution des Patienten ab.

Kapseln haben die Eigenschaft, ihre Inhaltsstoffe nicht sofort freizugeben. Oft ist die Umhüllung resistent gegen Magensäure, sodass der Inhalt erst im Darm freigesetzt und vom Organismus aufgenommen werden kann. Vor diesem Hintergrund ist zu bedenken, dass die Wirkung gewollt später einsetzt, als es bei Tinkturen oder Tabletten der Fall ist.

Im Prinzip gilt für Filmtabletten genau dasselbe wie für Kapseln. Ihre Wirkung hängt von Faktoren wie Konzentration, Beimischung anderer Inhaltsstoffe und Konstitution des Patienten ab. Tabletten setzen ihre Wirkstoffe im Magen oder Darm frei. Sie enthalten Trägerstoffe, häufig Milchzucker, und sogenannte „Sprengmittel“, die für die Auflösung der Tablette sorgen. Eine Tablette löst sich am besten auf, wenn sie mit viel zimmerwarmer Flüssigkeit aufgenommen wird. Leitungswasser oder stilles Mineralwasser eignen sich am besten. Beachtung erfordert der Dosierungshinweis auf der Verpackung, denn manche Tabletten sollen unzerkaut, andere zerkaut (=eingespeichelt und vorverdaut) eingenommen werden. Wird eine Tablette gut eingespeichelt, werden die Inhaltsstoffe früher freigesetzt und stehen dem Körper entsprechend kurzfristig zur Verfügung.

Traubensilberkerzentee

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Auch der Tee wird aus den Wurzeln der Traubensilberkerze hergestellt. Allerdings gibt es hier einmal die Variante des pulverisierten Tees, der auf Basis aufwendiger Extraktion gewonnen wird. Zum anderen sind Produkte im Handel, die aus den grob zerkleinerten und getrockneten Wurzel- und Rhizomteilen bestehen. Die Wirkungsmöglichkeit der letztgenannten Variante beträgt nur einen Bruchteil eines Tees aus Pulver, denn die Inhaltsstoffe aus den nicht weiterverarbeiteten Wurzeln lösen sich durch das heiße Teewasser kaum auf. Der Anteil der wirksamen Ingredienzien im trinkbaren Tee aus gehackten Wurzeln ist verschwindend gering. Eine verbesserte Wirkung können Anwender dadurch erreichen, dass sie die Wurzelstücke mit einer Reibe weiter zerkleinern.

Das gebräuchlichste Rezept für Traubensilberkerzentee ist: Ein bis zwei Teelöffel der getrockneten und geriebenen Wurzel der Traubensilberkerze mit heißem Wasser übergießen und gut 15 Minuten ziehen lassen. Nach 15 Minuten wird der Tee abgeseiht und in kleinen Schlucken getrunken. Empfehlenswert ist der Verzehr von ein bis drei Tassen am Tag. Eine Überdosierung ist aus den erläuterten Gründen nicht zu befürchten. Im Handel gibt es spezielle Frauenteemischungen, die Hormone ins Gleichgewicht bringen und harmonisierend wirken. Neben anderen Kräutern und Wurzelextrakten enthalten sie einen Anteil an Traubensilberkerze. Anzuraten ist der Erwerb von Produkten aus der Apotheke. Gut sortierte Filialen bieten beide Varianten an, also Tee als Pulver und aus getrockneten Pflanzenteilen, und können dem aufgeklärten Verbraucher den passenden Tee empfehlen.

Hinweis:
traubensilberkerze.net

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